Sabah/Malaysia + Philippinen 12.05. – 29.05.2005

 

Am 12.05. starten wir mit Malaysian-Airlines ab Frankfurt. Schon bei der Flugbuchung habe ich 20 kg Sportgepäck für zusätzlich EUR 128,00 auf sämtliche Strecken angemeldet und da meine Freundin einen Tauchpaß besitzt, gewährt Malaysian Airlines nochmals zusätzlich 15 kg Freigepäck. Aber trotz sparsamstem Packen von Kleidungsstücken bringen wir letztendlich doch 78 kg auf die Waage.

Am 13.05.05 treffen wir dann nachmittags in Kota Kinabalu auf Sabah/Ost-Malaysia ein. Wir haben uns im schönen Nexus Karambunai Resort eingemietet, welches etwa 35 km von Kota Kinabalu an einem etwa 8 km langen Sandstrand mit eigenem Golfplatz liegt. Auf der Fahrt dorthin dirigiere ich den Fahrer zu einem Laden mit Plastikutensilien und kaufe 10-Liter Kanister für Benzin, welchen ich gleich bei der nächsten Tankstelle befüllen lasse. Im Hotel angekommen, erregt mein Benzinkanister sofort Aufmerksamkeit und man weist mich darauf hin, daß Benzin nicht im Hotelzimmer aufbewahrt werden darf. Natürlich wollen die neugierigen Damen und Herren vom Empfang auch wissen, wozu ich diesen Sprit denn brauche, was mir Gelegenheit gibt, vom Management die Erlaubnis zum Starten und Landen am hoteleigenen Strand einzuholen. Meine Fotos vom Motorschirmfliegen ersparen mir unnötige weitere Erklärungen und auch das gewünschte Zimmer im Erdgeschoß mit direktem Zugang zum Strand erhalte ich prompt. Denn das Gebäude besteht aus einem großen Komplex mit 4 Stockwerken und trotz Aufzuges möchte ich meine Ausrüstung nicht täglich vom 4. Stock mit Meerblick an den Strand schleppen. Wir erhalten das perfekte Zimmer. Keine 50 Meter zum Meer. Der Strand ist gerade ausreichend genug, um in alle Richtungen starten zu können. Anschließend nehme ich Kontakt zu diversen Autovermietern auf, um Preise für ein ausreichend großes Auto einzuholen. Am Abend baue ich den Motor zusammen, was in unserem geräumigen Zimmer problemlos möglich ist. Leider wurde beim Transport das Gewinde zum Befestigen des Auspuffs beschädigt und da die dazugehörige Schraube den Auspuff jetzt nicht mehr richtig fixiert muß ich hier etwas improvisieren.

Motor-Montage.jpg (53110 Byte) Pool_Nexus_Resort.jpg (60546 Byte) Pool_Nexus_Resort_1.jpg (69853 Byte) Strand Nexus Resort.jpg (26996 Byte)    

14.05.05: Vom Restaurant kann ich beim Frühstück anhand verschiedener Fahnen beobachten, wie der Seewind einsetzt. Ich hole mein Benzin am Empfang ab und befülle den Tank. Beim Öffnen des Benzinhahns muß ich feststellen, daß sowohl die Dichtung am Vergaser als auch der Abstellhahn undicht sind. Die Vergaser-Dichtung ist durch nochmaliges säubern mit Öl schnell dicht. Nur der Benzinhahn tropft immer noch. Das liegt daran, daß der Tank trocken gelagert wurde und die Dichtung ausgetrocknet war. Durch ständiges auf und zu drehen quillt die Dichtung dann durch das Benzingemisch soweit auf und dichtet ab. Anschließend transportiere ich den Motor an den Strand und mache einen Probelauf. Die defekte Schraube zur Befestigung des Auspuffs macht mir noch Sorgen, denn der Auspuff kommt jetzt bei Vollgas ziemlich nah an den Propeller. Zwischenzeitlich ist es schon fast Mittag geworden und der Seewind steht perfekt an. Schnell wird noch die restliche Ausrüstung an den Strand getragen und gegen 12.00 Uhr starte ich. Das Resort liegt auf einer Halbinsel an einem etwa 6 Kilometer langen Strand,  begrenzt durch einen Meeresarm, welcher sich ins Landesinnere erstreckt. Die Küste setzt sich dann weiter fort mit nochmals einem etwa 3 Kilometer langen Sandstrand, an dessen Ende sich das Rasa Ria Resort, ebenfalls mit Golfplatz befindet. Ich fliege die Strecke in einer Höhe von etwa 300 Metern ab und biege dann ins Landesinnere über diverse Flußarme hinweg ab. Hier stehen schon viele Cumuli-Wolken und durch das viele Wasser mit den dazwischen liegenden Trockenflächen, welche sich aufheizen wird es ein turbulenter Flug. Nach etwas über einer Stunde lande ich am Strand. Ein wünderschöner Flug. Nach dem Ablegen der Ausrüstung mache ich einen Motorcheck und stelle voller Entsetzen fest, daß sich im Kohlefaser-Propeller im Bereich des Auspuffs auf beiden Seiten zwei mehr als 3 cm große Löcher eingebrannt haben. Da ich keinen weiteren Propeller dabei habe, rufe ich in Deutschland an und lasse mir für viel Geld einen Ersatzpropeller durch DHL innerhalb von 3 Tagen zusenden. Durch den dazugehörigen Golfplatz verfügt das Hotel über jede Menge Rasenmäher mit Reparaturwerkstatt. Sie haben auch einen Gewindeschneider und ich lasse das defekte Gewinde nachschneiden. Dort frage ich  nach, ob es in Kota Kinabalu keine Firma gibt, welche Fiberglass (Kohlefaser) verarbeiten kann und ein Angestellter kennt auch einen solchen Betrieb. Leider ist gerade Samstag, aber er meint, daß sich dies am Montag innerhalb kurzer Zeit reparieren ließe. Er erklärt sich sogar bereit, mich am Montagmorgen dorthin zu begleiten. Die Mietautos sind in Kota Kinabalu relativ teuer. Trotz diverser Verhandlungen ist keine Limousine unter EUR 38,00 am Tag erhältlich. Da ich für meine Ausrüstung einen großen Laderaum benötige, miete ich mir einen kleinen Van für EUR 49,00 am Tag.

Flug überm Strand von Nexus.jpg (29357 Byte) Flug zum Rasa Ria Resort.jpg (27439 Byte) Golfplatz Rasa Ria Resort.jpg (50639 Byte) Richtung Norden.jpg (38385 Byte) Badian Richtung Norden.jpg (61854 Byte) Badian Richtung Norden 1.jpg (61715 Byte) Badian Island.jpg (34547 Byte) Flug Richtung Norden 2.jpg (37758 Byte) Flug Richtung Norden 1.jpg (43253 Byte) Flug Richtung Norden.jpg (54652 Byte) Überm Nexus Resort.jpg (47757 Byte) Küste Richtung Badian Island.jpg (54992 Byte)

15.05.05: Mit kompletter Motorschirmausrüstung sind wir gegen 9.00 Uhr mit dem Van unterwegs. Wir fahren über sehr gut ausgebaute Straßen Richtung Osten. Eigentlich hatte ich meiner Freundin versprochen, daß wir zum Mount Kinabalu Park fahren, um dort ein wenig zu wandern. Der Mount Kinabalu mit seinen 4.900 Metern Höhe ist noch wolkenfrei und stets im Blickfeld. Da ich aber noch einen kurzen Flug machen möchte, biegen wir nach Kota Belud ab. Dort soll laut Karte ein schöner Badestrand sein. Wir lassen uns Zeit und halten hin und wieder an, um Fotos zu schießen und einen eventuellen Startplatz zu finden. Aber die meisten freien Flächen sind Reisfelder, welche unter Wasser stehen. Der Wind ist schwach und thermisch und wechselt ständig. Außerdem bin ich durch meinen beschädigten Propeller in erster Linie darauf bedacht, daß ausreichend Außenlandeplätze vorhanden sind, was bei dieser abwechslungsreichen Landschaft mit Dschungel und dazwischen liegenden kleineren Reisfeldern sowie kleinen Ortschaften mit vielen Leitungen nicht gegeben ist. Nachdem wir Kota Belud passiert haben, suchen wir die eingezeichnete Straße Richtung Meer. Leider sind kaum Straßenschilder aufgestellt und auf ein kleines Dorf folgt das nächste, ohne daß diese Kapongs auf der Karte eingezeichnet sind. Die Straßen sind zwar weiterhin asphaltiert, werden aber immer schmaler. Nach mehr als 1 Stunde vergeblichen Suchens endet die asphaltierte Straße und mündet in eine Schotterpiste. Die Landschaft hat sich auch gewandelt und die Stimmung im Auto ist ebenfalls schlecht, da der Mount Kinabalu zwischenzeitlich voll in Wolken liegt und es in den Bergen am Nachmittag wahrscheinlich regnen wird. Wir folgen der Schotterpiste, welche immer schlechter wird und uns auch nicht näher Richtung Meer bringt, sondern mehr parallel dazu verläuft. An einem Haus steigen wir aus und fragen nach dem Meer. Mit Handzeichen wird uns die Richtung gewiesen in welcher wir selbst das Meer vermutet haben. Wir fahren wieder zurück und finden eine weitere noch schlechtere Piste in diese Richtung. Die Piste ist jetzt fast zu schmal für unser Fahrzeug. Links und rechts sind Büsche und Gräser, welche das Auto streifen. Wir fahren trotzdem weiter und befinden uns plötzlich in einer Art Riedlandschaft. Sehr flach, spärlich bewachsen und weiter voraus sind Sanddünen und das Meer. Der Weg endet direkt an einer Düne. Weit und breit ist niemand zu entdecken. Die Küste mit herrlichem feinen Sand ist etwa 25 km lang bevor sie wieder beidseitig durch  bewachsene Bergrücken begrenzt wird. Am Strand liegen 4 Fischerboote. Der Wind steht optimal an und ich baue in großer Hitze den Käfig an den Motor. Die Kanten der Löcher am Propeller habe ich mit Nagellack bearbeitet. So kann ich erkennen, ob sich das Loch beim Flug noch erweitert. Gegen 12.00 Uhr bin ich in der Luft. Nach 15-minütigem Flug entlang der Küste lande ich um die Löcher am Propeller zu kontrollieren. Anhand des Nagellacks stelle ich fest, daß sich diese nicht vergrößert haben. Der Wind hat jetzt zugelegt und ich starte rückwärts. Diesmal fliege ich entlang der Küste Richtung Osten. Parallel zum Meer verläuft ein kleiner Fluß und ab und zu stehen Hütten, welche nach allen Seiten offen sind. Es sind wahrscheinlich Unterstände, welche zum Schutz vor Sonne oder Regen dienen. Ab und zu finde ich auch eine weitere Piste welche vom Landesinneren zum Meer führt. Am gesamten Strand ist kein Mensch. Erst hinter den Dünen sind ab und zu kleine Kapongs zu finden. Im laminaren Wind läßt es sich streßfrei fliegen. Ich lasse die Steuerleinen los und genieße die Landschaft. Nach 25 Minuten lande ich. Es ist brütend heiß und ich bin schweißgebadet bis ich den Motor im Auto verstaut habe. Meine Freundin wartet schon am Strand. Barfuß mache ich mich auf den Weg. Aber nach ein, zwei Schritten kehre ich um. Der Sand ist glühend heiß. Trotz Sonnenschutz hat meine Freundin welche sich schon über eine Stunde in der Sonne aufhält einen kapitalen Sonnenbrand. Ich hingegen bin in einer Fliegerkombination geflogen und habe außer einer glühenden Nase nichts abbekommen. Wir kühlen uns noch kurz im Meer ab und brechen auf. Der Weg zurück gestaltet sich genau so schwierig wie der Hinweg. Wir verfahren uns oft und verlieren sehr viel Zeit, bis wir endlich in Kota Belud eintreffen. Von dort führt eine Straße in die Berge zum Kinabalu Park. Wir folgen einem Fluß bis es über Serpentinen mit toller Aussicht über den Dschungel immer weiter in die Berge geht. Der Kinabalu-Park beginnt auf einer Höhe von 1.200 Metern, wobei sich das Wetter von Meter zu Meter verschlechtert. Etwa 12 Kilometer vom Park entfernt schüttet es wie aus Kübeln. Im Park angekommen steigen wir nur kurz aus um uns an der Hinweistafel über eventuelle Aktivitäten zu informieren und treten dann die Rückreise an und treffen dann kurz vor Sonnenuntergang wieder im Hotel ein.

Startplatz Kota Belud.jpg (53147 Byte) Flug Strand Kota Belud 1.jpg (17456 Byte) Flußmündung Karambunai.jpg (27268 Byte) Überm Karabunai Strand.jpg (35738 Byte) Karambunai Halbinsel.jpg (40866 Byte) Flug Strand Kota Belud 2.jpg (40139 Byte) Flug Strand Kota Belud 3.jpg (34224 Byte) Flug Strand Kota Belud 4.jpg (55700 Byte) Flug Strand Kota Belud.jpg (23566 Byte) Küste Kota Belud.jpg (36029 Byte) Küste Kota Belud 1.jpg (29766 Byte) Küste von Kota Belud.jpg (40564 Byte) Reisfeld.jpg (49550 Byte)

16.05.05: Meine Freundin verläßt mich um 5.30 Uhr morgens. Sie macht eine zweitägige Reise nach Sandakan auf die dort vorgelagerte Insel Selingan Island, um unter fachkundiger Begleitung Schildkröten bei der Eiablage zu beobachten. Mein Weg führt mich zusammen mit ??? nach Kota Kinabalu zu einem Karosseriebauer zur Propellersreparatur. Nachmittags gegen 14.00 Uhr  kann ich diesen geflickt und neu lackiert abholen. Kosten: etwa 6 Euro. Da der Lack noch aushärten muß, fällt der geplante Flug aus.

17.05.05: Schon um 6.00 Uhr trage ich meinen Motor zum Strand. Ich plane einen längeren Streckenflug und habe deshalb den Tank randvoll gefüllt. Beim Anlassen stelle ich fest, daß die Rückholfeder am Seilzug des Starters gebrochen ist. Ein Starten des Motors ist somit leider nicht möglich. Ich baue den Anlasser ab und fahre in die Stadt auf der Suche nach einem Rasenmäher- oder Bootsmotoren-Geschäft, welches ich glücklicherweise auch schnell finde. Ein Ersatzteil ist leider nicht vorhanden aber der Mechaniker biegt die gebrochene Feder so zurecht, daß es wieder funktioniert. Um 10.30 Uhr bin ich schon wieder in der Luft und lande nach 80 Minuten am Strand. Geflogene Strecke ca. 45 km. Anschließend gehe ich Benzin kaufen.

Um 14.00 Uhr bin ich wieder startklar. Der Wind hat ziemlich zugelegt und ich starte rückwärts. Trotz starkem Windes bleibt die eine Hälfte der Kappe immer hängen. Ursache ist sehr viel Sand im Schirm. Total verschwitzt bei 38° im Schatten schüttle ich den Sand aus der Kappe. Anschließend verziehe ich mich aufs Zimmer und mache Pause bei einem kühlen Getränk. Der Wind ist zwischenzeitlich noch stärker geworden. Rückwärts hebe ich auf der Stelle ab. Gegen den Wind und voll beschleunigt komme ich laut GPS-Anzeige mit maximal 25 km/h vorwärts, während es mit dem Wind um die 60 km/h sind. Mal knapp überm Wasser fliege ich mehrmals den 6 km langen Strand ab. Gegen Abend läßt der Wind nach und ich steige auf 300 Meter, überfliege den Bergrücken am Resort und fliege Richtung Kota Kinabalu, wo ich aber bald umdrehen muß, da ich sonst in die Kontrollzone vom Kota Kinabalu International Airport einfliegen würde. Kurze Zeit später überfliege ich nochmals das schöne Nexus Resort und lande am Strand.

19.05.05: Abflug von Kota Kinabalu nach Manila/Philippinen. Alles verläuft planmäßig bis zum Einchecken des Gepäcks. Wir bringen auf einmal 86 kg auf die Waage und die Airline möchte für das Übergepäck eine Aufzahlung von etwa 200 Euro. Es folgt eine längere Diskussion, da ich nicht bereit bin den Betrag zu bezahlen und ich die Genauiggkeit der Waage anzweifle. Da das Gepäck schon unterwegs ist, muß ich es wieder beim Ankunftsterminal im unteren Stockwerk abholen. Jetzt wird auch noch die Zeit knapp. Mit einem Gepäckträger hole ich das Gepäck und gehe diesmal an einen anderen Schalter. Aber auch da zeigt die Waage das gleiche Gewicht. Die Diskussion beginnt von neuem. Wir packen ein paar schwere Utensilien noch ins Handgepäck, ich zeige meinen Tauchausweis und rechne vor, daß wir eigentlich genau 80 kg Freigepäck haben und da wir sowieso schon viel zu spät dran sind, wird endlich das Gepäck befördert. Wir haben jetzt 3 Gepäckstücke Handgepäck und bei der Personenkontrolle wird uns mitgeteilt, daß pro Passagier nur 1 Gepäckstück erlaubt ist. Unser Flug wird gerade aufgerufen. Ganz genervt überprüfe ich das Gepäck und verschenke Überflüssiges unserem geduldigen Gepäckträger. In Manila angekommen wird unser Gepäck als erstes entladen. Die Taxifahrer am Flughafen sind organisiert und ein individuelles Aushandeln des Fahrpreises ist zwecklos.

19.05.05: Nach dem Auschecken aus dem Hotel stelle ich mich auf die Straße und halte Taxis an zur Preisverhandlung. Wichtig ist ein ausreichend großes Auto für das viele Gepäck. Für die hoteleigenen Taxis gelten Fixpreise, welche etwa das Dreifache von freien Taxis betragen. Unser Gepäck nimmt den ganzen Kofferraum sowie mehr als 2/3 der Rückbank ein. Wir fahren zum Terminal für Inlandsflüge. Hier ist mächtig was los. Ich organisiere einen Gepäckträger und wir reihen uns an der Schlange des Durchleuchtungsgerätes ein. Beim Durchleuchten des Motorgepäcks schlägt das Sicherheitspersonal Alarm. Sie möchten wissen, was darin ist und unser ganzes Gepäck wird zur Kontrolle auf die Seite gestellt. Die Tasche des Motors wird geöffnet und durch die Hitze riecht es hier ganz empfindlich nach Benzin. Jetzt geht die Diskussion los ... kann nicht befördert werden, da Benzin ... Tank ist aber leer ... riecht nur so wegen Hitze ... kann nicht sein ... wir halten den ganzen Verkehr auf und außer dem Sicherheitspersonal haben sich noch jede Menge Neugierige hinzugesellt. Ich bin der Diskussion leid und verlange den Supervisor zu sprechen, welcher dann auch eintrifft. Ich zeige ihm Fotos – er belehrt mich wegen des Benzins – wir marschieren zur Airline. Hier geht es chaotisch zu. Jeder möchte einchecken. Und da wir mit einem kleinen Flieger nach Palawan fliegen, suchen wir erst mal unser Terminal. Dort werden auch noch andere Flüge abgefertigt und die Schlange ist lang. Der Supervisor bedeutet uns zu warten und geht zum Terminal, um uns kurz darauf heranzuwinken. Es wird ein Protokoll erstellt, daß ich mit meinem Motor einchecke und die Airline davon Kenntnis und keine Einwände hat. Dann hilft er noch beim Gepäck. Alles wird genauestens gewogen, auch die Passagiere, da die Maschine nur über 19 Plätze verfügt. Pro Person nur 10 kg Freigepäck. Für Übergepäck zahlen wir dann zusätzlich 50 Euro. Da wir in 6 Tagen wieder hier landen werden, frage ich den Supervisor, ob er denn so freundlich wäre, mir seine Telefonnummer zu geben. Er könnte mir dann beim Weiterflug in gleicher Weise helfen. Ich erhalte seine Nummer und gebe ihm als Dankeschön ein sattes Trinkgeld.

Die Maschine ist recht klein und voll besetzt. Glücklicherweise sind wir die einzigen Touristen und die anderen Passagiere haben alle nur kleines Gepäck. Nach 90 Minuten landen wir auf der Piste von Coron/Palawan. Wir werden schon erwartet. Per Jeepney geht es die nächsten 60 Minuten über staubige Pisten. Wir haben uns im Kokosnuß Resort in Coron eingemietet. Die Gewässer um Coron sind hauptsächlich bekannt für Wracktauchgänge. Hier wurde im Zweiten Weltkrieg ein ganzer Konvoi Japanischer Schiffe von den Amerikanern versenkt, welche jetzt in Tiefen zwischen 18 und 60 Metern betaucht werden können. Ich bin hauptsächlich zum Fliegen da und die kleine Landepiste von Coron liegt genau hinter dem Kokosnuß Resort. Es ist eine etwa 900 Meter lange Schotterpiste, nicht viel breiter als zwei Gleitschirme,  links und rechts eingebettet zwischen Stacheldraht und Bäumen. Es landen sporadisch kleinere Maschinen. Da ich zuallererst Benzin und ein Leihmotorrad benötige, mache ich mich auf den Weg in die Stadt und halte an der Straße ein Tricycle an (Motorrad mit angebauter Passagierkabine). Der Fahrer bringt mich zu "Boyets Motorbike Rental". Das Angebot läßt mir keine Wahl und ich nehme die 125er Suzuki Geländemaschine. Da er auch Benzin in Cola-Flaschen verkauft, nehme ich gleich 5 Literflaschen mit. Zurück im Kokosnuß baue ich den Motor zusammen und marschiere mit dem Gleitschirmsack incl. Ausrüstung auf der Brust und dem Motor auf dem Rücken unter den Blicken der staunenden Nachbarn der Straße entlang zum Flugplatz. Dort werde ich von 3 kläffenden Hunden empfangen. Sonst zeigt sich kein Mensch. Zwischenzeitlich ist es etwa 16.30 Uhr und der böige Wind vom Nachmittag hat sich in ein laues Lüftchen verwandelt und steht optimal an. Nach dem Start baue ich zuerst über dem Platz Höhe auf und fliege dann über Reisfelder und Palmenhaine Richtung Landesinnere zu einer vorgelagerte Bergkette. Diese wird vom Seewind angeströmt. Mit etwas mehr als Standgas habe ich schönes Steigen und bin bald über der Kette, welche ich entlangfliege Richtung höchstem Berg der Insel Busuanga – und dem zweithöchsten Berg Palawans überhaupt. Leider liegt dieser in Wolken und die Wolkenbasis ist mit etwa 600 Metern auch nicht übermäßig hoch. Ich soare noch an der Bergkette entlang und lande mit einbrechender Dunkelheit.

Hilfreiche Polizei.jpg (51720 Byte) Im vollbesetzten Flieger.jpg (34840 Byte) Airfield Busuanga.jpg (49329 Byte) Bungalow Kokosnuss.jpg (102388 Byte) Bungalow Kokosnuss 1.jpg (91517 Byte) Auslegerboot.jpg (42906 Byte) Banca.jpg (53700 Byte) Barbeque.jpg (80578 Byte) Fischer.jpg (30815 Byte) Hafen von Coron.jpg (49645 Byte) Coron Markt.jpg (61183 Byte) Coron Imbiss.jpg (47961 Byte) Coron Town.jpg (47661 Byte) Tricycle.jpg (62640 Byte)

20.05.05: Morgens um 9.00 Uhr bin ich am Flugplatz. Am Himmel haben sich schon Cumuli gebildet und obwohl nur leicht windig ist es doch schon thermisch, da der Wind ständig die Richtung wechselt. Leider kommt er fast nie auf die Bahn. Ich starte mit Seitenwind und muß sehr weit bei "waberndem" Schirm rennen, bis ich in die Luft komme. Dann habe ich kaum Steigen. Egal wo ich hinfliege es ist sehr bockig. So macht das keinen Spaß. Nach etwa 15 Minuten habe ich die Nase voll und fliege zum Flugplatz zurück. Am Windsack erkenne ich, daß der Wind jetzt ziemlich stark von der Seite kommt. Da die Bahn jetzt durch die hohen Bäume im Lee liegt, suche ich mir eine Stelle aus, an welcher nur Buschwerk ist. Dort mache ich eine sehr harte Landung. Für heute habe ich vom Fliegen die Nase voll. Im übrigen werde ich schon erwartet zu einer Tauchtour.

Piste von Coron.jpg (60444 Byte) Vor dem Start Piste Coron.jpg (78875 Byte) Startklar Piste Coron 1.jpg (110138 Byte) Startklar Piste Coron.jpg (86124 Byte) Startlauf Piste Coron.jpg (88422 Byte) Abheben Piste Coron.jpg (40036 Byte) Über Piste von Coron.jpg (39367 Byte) Über Piste Coron 1.jpg (38334 Byte) Über Coron.jpg (49939 Byte) Über Coron 1.jpg (25366 Byte) Landeanflug Piste Coron.jpg (39543 Byte)

21.05.05: Bin schon um 7.30 Uhr am Platz. Kein Wind. Nach einem schönen Start fliege ich über Coron und das offene Meer in Richtung der vorgelagerten Inseln. Als Notlandemöglichkeit immer die Hafenanlage mit Marktplatz im Auge. Ich steige auf 600 Meter und genieße die tolle Aussicht und den ruhigen Flug. Später erkunden wir mit dem Motorrad die Umgebung. Am Nachmittag ist der Wind dann wieder sehr stark und ich komme somit erst sehr spät um 17.10 in die Luft. Wieder habe ich kaum Steigen und komme nur ganz knapp über die Baumreihe am Ende des Flugfeldes. Über Coron und Richtung Meer dann endlich schönes Steigen. Ich fliege Richtung Osten am Meer entlang und drehe dann ab ins Landesinnere Richtung vorgelagerter Bergkette. Der Berg ist diesmal wolkenfrei und ich steige auf 700 Meter in Richtung höchstem Berg. Dort umruunde ich den Sendemast und schaue auch nach einem möglichen Fußstartgelände, welches ich seitlich des unteren Mastes finde. Auch ein ausreichend großes Landefeld wäre in der Nähe, sodaß eventuelle Gleitschirmkollegen nach einem etwa 2-stündigen Aufstieg hier in der Thermik ohne Motor bestimmt tolle Thermikflüge absolvieren könnten. Mit letztem Licht lande ich gegen 18.30 wieder am Platz.

Inselwelt.jpg (21375 Byte) Inselwelt 1.jpg (20327 Byte) Inselresort Coron.jpg (26432 Byte) Richtung Seven Brothers Island.jpg (30518 Byte)

22.05.05: Ganztägig Inseltour mit Tauchen. Nach Rückkehr ins Kokosnuß nehme ich gleich meine Ausrüstung und marschiere zum Flugplatz. Dort ist der Wind noch sehr böig. Ich starte trotzdem, aber der Schirm pendelt so stark, daß ich kaum abgehoben wieder abbreche und dabei Glück habe, daß ich den Schirm gerade noch vor dem Stacheldrahtzaun auf den Boden bringe. Um 17.00 Uhr bin ich dann in der Luft. Über Coron und dem Meer filme ich in sehr ruhiger Luft, während es Richtung Landesinnere turbulent ist.

Brücke auf Busuanga.jpg (88350 Byte) Wegweiser auf Busuanga.jpg (155658 Byte) Kiosk unterwegs auf Coron.jpg (95568 Byte) Motorradtrip auf Coron.jpg (44020 Byte) Heiße Quelle Coron.jpg (63493 Byte) Hot Spring Coron .jpg (47287 Byte) Coron Island.jpg (65648 Byte) Hausberg mit Mt. Tundalara.jpg (40190 Byte) Hausberg von Coron.jpg (43421 Byte) Strand Hot Spring Coron.jpg (42560 Byte) Strand Hot Spring Coron 1.jpg (41728 Byte) Picknick Coron.jpg (70352 Byte) Strandidyll.jpg (56720 Byte)

23.05.05: Ein herrlicher wolkenfreier Tag. Um 8.00 Uhr starte ich bei Null Wind. In etwa 8 Minuten bin ich auf 700 Meter Höhe. Ich umkreise Busuangas höchsten Berg, fliege die Bergkette entlang und lande nach 40 Minuten weil ich nicht genügend Sprit mithatte. Am Abend checke ich den Motor und stelle zufällig fest, daß das Starterseil sich wieder nicht aufrollt. Ich montiere den Starter ab und stelle zu meinem Entsetzen fest, daß sämtliche Plastikteile verschmort sind. An weitere Flüge ist vorerst nicht zu denken. Bei einem Anruf bei Fresh Breeze wird mir empfohlen, den Motor per Hand am Propeller zu starten.

Mt. Tundalara.jpg (27905 Byte) Piste zum Airfiled Busuanga.jpg (35356 Byte) Berggrat Nähe Coron.jpg (37161 Byte) Richtung Mt. Tundalara.jpg (35051 Byte) Mt. Tundalara Richtung Coron Island.jpg (35424 Byte)

24.05.05: Bevor wir zur Tauchtour starten fahre ich zu Boyets Motorradverleih und frage ihn, ob er jemanden kennt, der meinen Anlasser reparieren könnte. Wir zu einer Werkstatt. Wären die Teile aus Metall, könnte man dies richten. Aber so ist alles aus Plastik und so verschmort, daß man sich kaum vorstellen kann, wie dieser Anlasser funktioniert hat. Ich lasse die Teile dort, denn man verspricht mir, sich etwas einfallen zu lassen. Im Internet-Cafe drucke ich noch die Ersatzteilliste von Fresh Breeze als Anschauungsmaterial aus. Aber da die Abbildungen relativ klein sind, läßt sich kaum was damit anfangen. Nach der Rückkehr von der Tagestour gehe ich bei der Werkstatt vorbei und schaue mir das Ergebnis an. Sie haben tatsächlich aus Plastik einige Teile so "geschnitzt", daß es funktionieren könnte. Allerdings sind sie noch nicht ganz fertig. Leider wird es schon dunkel und gegen 19.00 Uhr haben wir den täglichen Stromausfall in Coron. Das wird wohl nichts mehr werden. Spät am Abend gibt es dann wieder Strom und ich fange an mein Gepäck zu packen, da wir am nächsten Tag zurück nach Manila fliegen.

25.05.05: Der Tag beginnt mit vollem Streß. Schon um 5.30 Uhr fahre ich mit einem überladenen Tricycle nach Coron zur Werkstatt und schaue mir den Anlasser an. Durch den Stromausfall haben die Leute nicht mehr viel arbeiten können. Ich bezahle einen Obolus und lasse den Anlasser dort. Bei meiner Rückkehr im Resort werde ich schon von einem voll besetzten Jeepney erwartet. Das viele Gepäck wird auch noch zwischen den Beinen der Passagiere verstaut und schon geht es los. In der Abfertigungsbaracke wird mein Gepäck gründlichst durchsucht und wieder nach Benzin kontrolliert. Es folgt die gleiche Diskussion wie schon beim Hinflug. Da wir etliche Kleidungsstücke verschenkt haben, wird das Übergepäck nicht so teuer. Nach der Landung in Manila werden wir beim Aussteigen vom Flieger vom Supervisor und einem Polizeibeamten empfangen. Er hat schon alles organisiert. Das Gepäck wird in einen Bus verladen und ab geht die Fahrt zu einem anderen Terminal. Unser Supervisor und sein Sergeant nehmen mir die Arbeit beim Durchleuchten des Gepäcks ab und checken auch für uns ein. Leider ist unser gebuchter Flug storniert und wir haben weitere 4 Stunden Aufenthalt. So landen wir erst gegen 17.00 Uhr in Cebu. Dort felische ich am Flughafen mit diversen Taxifahrern um einen guten Preis für die ca. 3-stündige Weiterfahrt nach Moalboal. Unterwegs fülle ich an einer Tankstelle den Fresh Breeze Tank mit Bentzin auf. Bei stockdunkler Nacht kommen wir an. Glücklicherweise habe ich am Vortag nochmals mit dem Resort telefoniert und ein späteres Ankommen gemeldet. Gleich nach Bezug unseres Bungalows baue ich den Motor zusammen.

26.05.05: Um 7.00 Uhr bin ich schon auf den Beinen und bringe den Motor ins Freie. Herrliches Flugwetter erwartet mich. Da noch niemand zu sehen ist, begebe ich mich in die Küche, wo Personal beim Frühstück sitzt. Sammy der Bootsmann erklärt sich gerne bereit, mir zu helfen. Während er den Motor hält, versuche ich diesen am Propeller anzuwerfen, was mir nach kurzer Zeit auch gelingt. Nachdem er warmgelaufen ist, schalte ich ihn aus und lege am durch Ebbe jetzt sehr breiten White Beach meinen Schirm aus, gurte mich an und mache mich startbereit. Schon beim ersten Startversuch von Sammy springt der Motor an und ich bin nach wenigen Metern in der Luft. In geringer Höhe fliege ich über das kristallklare Wasser an der Riffkante entlang und kann größere Fische und die eine oder andere Wasserschildkröte sehen. Dann steige ich auf 600 Meter und genieße die Aussicht. Den ganzen Tag ist bestes Flugwetter. Leider hat gegen 10.00 Uhr langsam die Flut eingesetzt und der White Beach verschwindet im Wasser. Gegen 15.30 ist das Wasser wieder soweit zurück, daß der Schirm ausgelegt werden kann. Glücklicherweise kommt der Wind stest quer zum Strand und so kann ich zu einem schönen Abendflug starten. Ich steige auf 700 Meter und fliege Richtung Süden der Küste entlang. Einige Außenlandemöglichkeiten sind als Reisfelder ebenfalls vorhanden, was mich sehr beruhigt. Nach etwa 20 km erreiche ich die Insel Badian. Ab jetzt ist die Küste mit Mangroven bewachsen und anstelle einiger Reisfelder sind Palmwälder oder Buschzeug. Ich drehe um und fliege zurück.

Fliegen White Beach 1.jpg (20503 Byte) Fliegen White Beach 2.jpg (47411 Byte) Fliegen White Beach 3.jpg (31906 Byte) Fliegen White Beach 4.jpg (23688 Byte) Fliegen White Beach 5.jpg (42021 Byte) Fliegen White Beach 6.jpg (27082 Byte) Fliegen White Beach 7.jpg (57057 Byte) Fliegen White Beach 9.jpg (26883 Byte) Bergkette Cebu 1.jpg (84634 Byte) Bergkette Cebu.jpg (82946 Byte) Landung White Beach.jpg (55572 Byte) White Beach Dodo + Samy.jpg (112900 Byte) Tauchen.jpg (77196 Byte) Strand von Papar.jpg (35050 Byte) Sabine White Beach.jpg (139168 Byte) Mit Dodo abtauchen.jpg (85733 Byte)

27.05.05: Bei bestem Flugwetter komme ich meinen Versprechungen nach und tauche am Pescador-Eiland, dem Top-Tauchplatz von Moalboal. Bei der Rückkehr gegen Mittag ist Flut und gegen Abend baut sich ein Gewitter auf, welches etwas Regen bringt. Leider kein Flug.

White Beach bei Flut.jpg (68604 Byte) White Beach bei Ebbe.jpg (82694 Byte) Ravenala Beach Resort 1.jpg (134135 Byte) Ravenala Beach Resort.jpg (167639 Byte) Ravenala Beach.jpg (113680 Byte) Schirmpacken Ravenala Resort.jpg (83547 Byte) Start am Ravenala Beach.jpg (148022 Byte) Startvorbereitung Ravenala Beach.jpg (77263 Byte) Handstart Ravenala Beach.jpg (106199 Byte) Start Ravenala Beach 1.jpg (95264 Byte) Mangroven und Industrie.jpg (43917 Byte) Strand vor Ravenala Beach Resort.jpg (81418 Byte)

28.05.05: Um 7.30 Uhr hebe ich ab und fliege knapp übers Wasser am schmalen Strand entlang Richtung Moalboal. Dort angekommen baue ich Höhe auf und lasse mich dann mit Rückenwind bis zur nördlichen Spitze der Halbinsel treiben und lande später am Strand. Am Nachmittag ist es wieder gewittrig und der Wind hat ebenfalls zugelegt. Die Flut geht auch später als die Tage zuvor zurück und so muß ich bis 16.00 Uhr auf den Start  warten. Mit starkem Wind starte ich rückwärts, wobei ich beinahe wegen Platzmangel an einer Palme hängen bleibe. In 300 Metern Höhe sieht die Wetterlage noch bedrohlicher aus als am Boden. Als dann plötzlich der Wind nachläßt und wenig später aus anderer Richtung stark zunimmt, lande ich. Kurz darauf setzt auch schon Regen ein.

Moalboal Richtung Süden 1.jpg (84403 Byte) Moalboal Richtung Süden 2.jpg (102831 Byte) Moalboal Richtung Süden 3.jpg (82148 Byte) Moalboal Richtung Süden 4.jpg (79177 Byte) Über Moalboal Halbinsel.jpg (80138 Byte) Über Moalboal.jpg (90129 Byte) Moalboal Richtung Süden.jpg (70085 Byte) Moalboal Sonnenuntergang.jpg (50805 Byte) Landung Ravenala Resort.jpg (54815 Byte)  

29.05.05: Morgens Demontage des Motors und Schirmpacken. Beim Durchleuchten meines Motors am Internationales Flughafen Cebu zeige ich den Beamten wieder Fotos meines Paramotors und kann mir damit weiteres Auspacken ersparen. Nur den von mir gekauften Essig, mit welchem ich die von Quallen vernesselten Stellen meiner Haut einreibe, darf ich nicht ins Flugzeug nehmen. Ich erkläre, daß es sich hierbei um Medizin handelt und dann geht auch dies in Ordnung. Das Einchecken des Gepäcks, welches durch diverse Einkäufe in den Shopping-Centern von Cebu City nochmals kräftig zugelegt hat, erweist sich wieder als Problem. Erst nach Diskussion im Büro der Airline bekommen wir grünes Licht.

Pluspunkte Malaysia:

Breite Sandstrände und dadurch fast überall am Strand Starts möglich.

Zum Schwimmen ebenfalls bestens geeignet.

Sehr gut ausgebautes Straßennetz. Mietwagen in jedem Hotel erhältlich

Gute Infrastruktur. Shopping Malls in jeder größeren Stadt.

 

Minuspunkte Malaysia:

Kaum Unterwasserwelt.

Schnorcheln/Tauchen nur an vorgelagerten Inseln möglich, welche nur mit Boot erreichbar sind.

 

Pluspunkte Philippinen:

Wunderschöne palmengesäumte Traumstrände.

Klasse Unterwasserwelt sowohl beim Schnorcheln als Tauchen.

Äußerst günstige Preise bei Übernachtung/Essen/Getränken

 

Minuspunkte Philippinen:

Schlechte Straßen. Wenig Startplätze zum Motorfliegen.

Mietwagen sehr teuer und wegen chaotischer Fahrweise nicht oder nur mit Chauffeur zu empfehlen.

 

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E-Mail: wolfgang.racer@gmx.de